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Aktuelle Pressemitteilung.

05.10.2016

LCL-Ladung im Shortsea-Verkehr: Optimale Planbarkeit, marktgerechte Preise und eine gute Umweltbilanz

9. spc-Themenabend in Hamburg – Saco Shipping GmbH präsentiert umfangreiches Service-Paket – Gelungener Networking- und Informationsabend


© by Eckhard Arndt / THB

Der Shortsea-Verkehr ist nicht nur für den Transport von Vollcontainern eine interessante, zudem auch umweltfreundliche Alternative zum Lkw. Er eignet sich auch für Sammelladungs-Transporte, oder, wie es in der Schifffahrt heißt, LCL-Transporten (less than container load). Das 1988 in Hamburg als NVOCC (non-vessel operating common carrier) gegründete Logistik-Unternehmen Saco Shipping GmbH, zeigt seitdem als neutraler Dienstleister der Speditionen überzeugend auf, welches Potenzial hinter dem Kurzstreckenseeverkehr steckt.

Auf dem 9. Themenabend des ShortseaShipping Inland Waterway Promotion Center (spc) in Hamburg stand das Leistungsprofil des ebenfalls in der Elbe-Stadt gegründeten spc-Mitglieds im Mittelpunkt des Abends. Knut Sander, Vorstandsvorsitzender der Multimodal-Plattform, sowie Geschäftsführer Markus Nölke konnten zu dem Themenabend rund 80 Teilnehmer aus der norddeutschen Speditions-, Logistik- und Hafenwirtschaft sowie Schifffahrt begrüßen.

Saco-Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin Andrea Briks ging in einem Vor-Ort-Gespräch mit Eckhard-Herbert Arndt, stellvertretender Chefredakteur des Täglichen Hafenbericht (THB), auf die bedeutenden Meilensteine des Unternehmens ein. Es wuchs seit seiner Gründung kontinuierlich und verfügt neben den deutschen Niederlassungen in Hamburg und Bremen auch über Vertretungen in der Schweiz (Basel), der Slowakischen Republik (Bratislava), Ungarn (Budapest), Tschechien (Prag), Österreich (Wien) sowie seit Kurzem auch in Norditalien. Rund 300 Mitarbeiter sind heute in der Firmengruppe tätig, wobei der Anfang vor 27 Jahren gerade einmal mit einer Hand voll Beschäftigten begann.

Briks ist dabei stolz darauf, dass der Mitarbeiterzuwachs zu einem Teil auch über den konsequenten Aufbau aus eigener Kraft erfolgen konnte. „Ausbildung ist für mich von Anfang an ein zentrales Thema“, sagte Briks. Seit Jahren schon bildet das Unternehmen im Schnitt um die 20 Azubis aus, wobei neben dem Kernberufsbild, Speditionskaufmann, auch in anderen Berufen, etwa Fachkraft für Lagerlogistik, dem immer wichtigeren Bereich IT und mehr ausgebildet wird. Briks: „Wir sind sehr daran interessiert, die jungen Leute nach ihrer Ausbildung zu übernehmen, denn wir haben sie bereits im Rahmen ihrer Ausbildung auf den besonderen „Spirit“ unseres Unternehmens einstimmen können.“ Briks und ihre Mitarbeiter legen großen Wert auf Teamarbeit. Es werde gefordert, aber es werde auch gefördert, so die engagierte Unternehmerin.

Der Standort Hamburg ist Dreh- und Angelpunkt für den mittelständischen Betrieb. Ende 2013 nahm Saco Shipping sein neues Containerpackstation- und Logistik-Zentrum in Hamburg-Wilhelmsburg in Betrieb. Als Betreiber agiert die PCH Packing Center Hamburg GmbH. Gut 23 Millionen Euro kostete die verkehrstechnisch recht günstig gelegene Einrichtung. Ein weiterer Vorteil: Man sei noch dichter dran an den großen Container-Terminals. Und die Anlage ist klar auf Wachstum ausgelegt.

Die Innovationsfreudigkeit des Hafendienstleisters spiegelt sich auch in einer neuen Initiative wider: Im August 2016 führte Saco Shipping ein neues Serviceprodukt ein: Den Transport von LCL-Ladung per Bahn zwischen Hamburg/Bremen und China, genau gesagt Suzhou. Von dort gibt es Anschlussmöglichkeiten zu weiteren innerchinesischen Bestimmungen. Briks: „Wir erfüllen damit einen immer wieder vorgetragenen Wunsch unserer Kunden.“ Denn bislang war es auf dieser Verkehrsachse üblich, Vollcontainer per Bahn zu transportieren. Die Transitzeit liegt derzeit bei gut 20 Tagen. Zur Einordnung: Im Seeverkehr wird weiterhin mit gut 30 Tagen kalkuliert, doch gehören im Zeitalter von „Slow-Steaming“ auch längere Seetransportlaufzeiten zur Wirklichkeit.

Briks: „Unser Ziel sind 17 Tage mit der Bahn nach China und vice versa. Die bisherige Nachfrage bestätigt, dass wir mit dem Angebot auf einem guten Weg sind.“ Wie bei Saco Shipping üblich, kümmert sich ein eigens geschaffenes Team um diesen China-Zug, womit die Kunden stets vertraute Ansprechpartner antreffen. Leiter dieser neuen Sparte ist Felix von Wedel.

Hans-Jörg Brunsen, verantwortlich für den Bereich Import und Transshipment sowie Dirk Wolter, zuständig für Export Europa und Shortsea, widmeten sich in ihren Fachvorträgen besonderen Aspekten des LCL-Transports im Shortsea-Verkehr. Eine Kernbotschaft beider lautete: „Auch für LCL-Ladung ist der Transport auf dem Seeweg eine klare Alternative zum Lkw.“ Dabei schließe das Vorteilsspektrum nicht nur einen attraktiven Transportpreis ein, sondern auch eine gute Planbarkeit der Transporte, den Wegfall von Mautkosten bis hin zu dem für immer mehr Verlader wichtigen Aspekt „Verbesserung des CO2-Fußabdrucks“. Saco-Shipping entwickelte das Destinations-Netzwerk in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich weiter. Dabei werde mit einer Vielzahl von Reedereien kooperiert, um eine entsprechende Marktabdeckung aber auch Transportfrequenz zu erreichen. Brunsen: „Heute haben wir 180 direkte Export-Dienste sowie 85 direkte Import-Dienste pro Woche.“ Auch das sei ein zentrales Anliegen. „Wir schnüren unseren Kunden ein „Rund-um-sorglos“-Paket“, betonte Dirk Wolter.

 

 

Über das SPC:

Das ShortSeaShipping Inland Waterway Promotion Center (spc) ist ein nationales Kompetenz-Center zur Förderung des Kurzstreckenseeverkehrs und der Binnenschifffahrt im Rahmen multimodaler Transportketten. Aufgabenschwerpunkt des spc ist die neutrale Beratung von Verladern und Spediteuren. Im Vordergrund steht dabei die Vermarktung der Potenziale auf den Wasserstraßen. Dadurch soll zum einen ein Beitrag zur Entlastung der Verkehrsträger Straße und Schiene geleistet werden und zum anderen an einer besseren Vernetzung mit der Wasserstraße mitgewirkt werden. Weitere Arbeitsinhalte sind die Unterstützung von Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit. Als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) wird das spc getragen vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, den Fachverbänden der Branche sowie Unternehmen aus Schifffahrt, Hafen, Logistik und Verladerschaft. Aktuell zählt das Kompetenz-Netzwerk rund 55 Fördermitglieder. Weitere Informationen unter www.shortseashipping.de .

Pressekontakt spc
Markus Nölke, Geschäftsführer
Tel: +49 (0)228 - 300 4890
E-Mail: noelke@shortseashipping.de

Stephanie Lützen – Lütpress
Tel: +49 (0)30 – 240 370 65
E-Mail: info@luetpress.de

 

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